Anhang:

        Chemische und physikalische Eigenschaften des Lösungsmittels:

    Die Strukturformel des genannten Lösungsmittels lautet:

    Das Dichlormethan ist flüssig und farblos. Es hat einen süßlichen Geruch. Das Lösungsmittel hat einen sehr niedrigen Siedepunkt: 39,5 - 40,5°C;

    der Schmelzpunkt wird bei –97°C erreicht.

    Gefahren und Probleme bei der Arbeit mit CH2Cl2

    Da das Lösungsmittel leicht flüchtig ist, dürfen Versuche mit diesen Lösungsmitteln in nur gut belüfteten Räumen durchgeführt werden, weil die Dämpfe zu einer Augenreizung führen können und betäubend wirken. Die entstehenden Dämpfe sind unsichtbar und breiten sich am Boden aus, da sie schwerer als Luft sind. Vergiftungssymptome können auch noch nach vielen Stunden auftreten. Aus Sicherheitsgründen soll Dichlormethan kühl gelagert werden. Durch Erwärmung kommt es zu einer Drucksteigerung und das Gefäß könnte platzen.

Analysemethode

        HPLC – Methode

    Die HPLC oder High-Performance-Liquide-Chromatography ist eine relativ neue Trennmethode, die im flüssigen Medium stattfindet. Dabei wird das Analysegemisch unter hohem Druck (300 bar) durch eine lange dünne Säule gepresst, die mit spezifischem Trägermaterial gefüllt ist, dass geeignet ist, um aus dem Analysengemisch Substanzen heraus zu trennen. Laufmittel, Trägermaterial und Druck sind die Trennbedingungen unter denen Substanzen je nach Molekühlgröße herausgetrennt werden können.

    Die HPLC hat sich zu einer universell anwendbaren Methode entwickelt. Sie wird in der analytischen und klinischen Chemie als auch in der Biochemie eingesetzt.